Das Ehepaar will keine Beratung. Die beiden winken freundlich lächelnd ab. Alea iacta est! Das Spiel ist meine Rettung für die toten Momente des Lebens, in denen ich zusehen muss, wie Blinde die Farbtöpfe bewundern. Die Kommentare werden nur murmelnd abgegeben, nur einzelne Brocken dringen an mein Ohr.
Deutsch ist es eindeutig nicht. Englisch auch nicht, Russisch schon gar nicht. Für das Dänische fehlen die offenen Ös, für Asiatisches die passende Optik. Während ich sinnierend über Sprachliches versuche, mein Spiel zu lösen, lustwandelt das Paar am Kassentisch vorbei, weiter ins mir unverständliche Gespräch vertieft. Irgendwie klingt es knödelig.
Man entscheidet sich für ein Puzzle von PAPERBLANKS. Da das zurzeit das Gelbste vom Ei im Papp-Puzzle-Bereich ist, nehme ich die Wahl wohlwollend zur Kenntnis. Es ergibt sich ein in perfektem Deutsch mit der Frau geführtes Gespräch über die Vorteile der neuen kleinen Boxen. Ein Blick auf das Regal führt zu der Bemerkung: „Es gibt nur noch wenige Firmen, die sich diesem Trend widersetzen - zum Beispiel PIATNIK.“ Da bricht es mit Urgewalt aus dem bisher schweigsamen Mann hervor: „Jo, mir san scho imma a bissl longsoma.“
Das Geknödel war Österreichisch!!!!!
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